Ihr kennt Klingeltöne nur aus dem Fernsehen oder Internet? Dann seid Ihr eindeutig nicht auf dem neuesten Stand. Ilja Aßmus will die Handy-Dudeleien in Zukunft nämlich auch in Kneipen oder auf der Straße verkaufen - am guten, alten Münzautomaten.
Der Automat für Klingeltöne dürfte Gagamedia, das Unternehmen von Aßmus, als Vertreiber eindeutig voran bringen, denn für Kunden fallen dabei teure Verbindungsgebühren oder Abos weg. Viele Anbieter auf dem Markt sind unseriös und denken nur an ihren Profit, Gagamedia setzt dagegen auf Transparenz.
Wer einen Klingelton kaufen will, wählt einfach die entsprechende Produktnummer, wirft das Geld ein und erhält dann via Bluetooth die Datei. Ohne weitere Verpflichtungen oder Kosten. Das Internet ist zwar eine große Konkurrenz, Aßmus glaubt aber an sein Produkt und „Klingeltöne zum Anfassen“. Und damit ist er nicht allein: Ein Exist-Gründerstipendium des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie unterstützt die Idee von Gagamedia mit 100.000 Euro.
Museen und Marketing-Agenturen haben bereits Interesse angekündigt und wollen Info-Material fürs Handy anbieten bzw. Werbung interaktiv machen. Der Geldeinwurfschlitz erwacht also, wer hätte das gedacht, zu neuem Leben.
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