Gratis-Klingeltöne werden vor allem im Internet auf zahlreichen Seiten angeboten und sind auf den ersten Blick natürlich verlockend. Vor allem für gutgläubige Menschen und unerfahrene Handy-Nutzer. Hinter den kostenlosen Angeboten verbergen sich allerdings häufig teure Abonnements, die alles andere als gratis sind und nicht selten mit einem Gespräch bei der Verbraucherzentrale enden.
Kaum ein Anbieter wird groß darauf hinweisen, dass sich hinter seinem versprochenen, kostenlosen Klingelton in Wirklichkeit ein Abo verbirgt. Man will ja schließlich ködern. Die fiesen vertraglichen Verpflichtungen finden sich meist nur im Kleingedruckten und werden all zu gern überlesen. Das wissen natürlich auch die Betreiber dieser Online-Dienste.
Wer in die Abo-Falle getappt ist und plötzlich Post erhält, muss aber nicht gleich verzweifeln. Schlauer ist es die Verbraucherzentrale einzuschalten, Rechnungen nicht zu begleichen und auch die angeblichen Verträge zu widerrufen. Liegt eine arglistige Täuschung vor, macht das Gegenüber also wissentlich falsche Angaben, sind ohnehin alle Vereinbarungen hinfällig.
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